Aufstand im Iran

15. Juni 2009 | Von Kristof Korwisi | Kategorie: Politik

Mahmud Ahmadinedschad

Mahmud Ahmadinedschad

Aufstand im Internet und Massenproteste in Teheran: der Iran kocht. Die umstrittene Präsidentschaftswahl, bei der Mahmud Ahmadinedschad nach offiziellen Angaben fast 63 Prozent der Stimmen erhielt und seinen Herausforderer mit ungefähr 34 Prozent weit hinter sich ließ, treibt die Menschen auf die Straßen. Der Vorwurf: Wahlbetrug.

Waren die Demonstrationen anfänglich noch spontane Zusammenkünfte verärgerter und enttäuschter Anhänger des Oppositionskandidaten Mir Hossein Mussawi, werden die Proteste zunehmend organisierter. Termine für Demonstrationen werden über Twitter und via SMS verbreitet, Bilder und Videos über YouTube und andere soziale Netzwerke ausgetauscht – trotz versuchter Zensurmaßnahmen.

Quellen:
Focus Online (Mussawi für Neuwahlen im Iran, Aufstand via Twitter, YouTube & Co.),
Spiegel Online (Schüsse beim Aufstand gegen die Ajatollahs)

Bild:
Daniella Zalcman, New York City, USA via Flickr

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